Zeichnungen in Wachs

Aktuelles
17.-24. Juni 2018 Havelländische Künstlersymposium in Neuwerder
Eine Woche lang arbeiten die Bildhauer Hans Scheib, Ernst Baumeister, Lothar Seruset, Klaus Hack und Reinhard Osiander sowie die beiden Malerinnen Heike Jeschonnek und Pomona Zipser eine Woche lang zusammen im brandenburgischen Neuwerder. Das mittlerweile 11. havelländische Künstler-Symposium steht angesichts des bald 200. Geburtstag von Theodor Fontane unter dem Motto „Fontane lesen – Mach Dir ein Bild“. Aufgabe der Künstler ist es, Texte und Themen des märkischen Dichters in Skulpturen, Gemälde, Objekte und Installationen umzusetzen.
Interessierte Besucher können dabei unter der Woche von 16 bis 18 Uhr zuschauen. Auch zur Eröffnung am Sonntag, dem 17. Juni 2018 sind Besucher willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr mit einer Lesung im Kolonistenhaus im Kastanienweg 13. Eine Woche später, am 24. Juni 2018 präsentieren die Künstler ebenfalls um 15 Uhr ihre Werke der Öffentlichkeit.

>>> Presseankündigung vom 14.06.2018, MAZ

28. Juni – 01. Juli 2018 Kunstfestival TRANSFORMART, Berlin
TRANSFORMART ist das neue Kunstfestival in Berlin-Oberschöneweide. Organisiert wird es von Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Ateliers in den Rathenauhallen haben. Der Name TRANSFORMART bezieht sich einerseits auf die große Vergangenheit des Geländes als Industriestandort, die wir durch die Öffnung einiger der imposantesten Hallen sichtbar und erlebbar machen. Gleichzeitig impliziert schon der Name „TRANSFORMART“ einen erweiterten Kunstbegriff, bei dem bewusst Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Genres bildender und darstellender Kunst und Musik ausgelotet werden.
Donnerstag, 28. Juni – 01. Juli 2018 | XTRO Ateliers Berlin | Wilhelminenhofstr. 83, 12459 Berlin

weitere Veröffentlichungen
weitere Ausstellungen

Die Arbeiten von Heike Jeschonnek

„Langsam, auf bedachte Weise holt Heike Jeschonnek Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz unter dem durchscheinenden Wachsüberzug ihrer Bilder hervor. Wie eine Alltagsethnologin kratzt, schabt und setzt sie frei, was sich an Schmerz, an enttäuschenden Niederlagen, an Zweifeln, aber auch an Empörung unter der Konsumkruste der Gegenwart angestaut hat. Stets zieht Heike Jeschonnek ihre Bildbetrachter in unaufgeklärte Vorgänge hinein. Schon ihre früheren Bilder waren immer mehr „gefühlte Wirklichkeit“ als Dokumentation. Man könnte sagen: Heike Jeschonnek fabuliert auf Tatsachenbasis.“
Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien, Berlin

„Slowly, in pensive ways, Heike Jeschonnek extracts grains of truth, identity and political relevance from underneath the transparent wax coating of her pictures. Similar to an everyday anthropologist, she scratches, carves and releases all the pent-up pain, the sobering defeats, doubts, fits of rage from underneath the encrusted surface of consumerism.
Heike Jeschonnek always draws the viewers into unsolved scenes. Even her earlier pictures were rather perceived reality than solid documentation. One could say that Heike Jeschonnek spins a yarn on the basis of facts.“
Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien, Berlin

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