Zeichnungen in Wachs

Forschungsstation 1, Paraffin und Öl auf MDF, 50 x 74 cm, 2016

Aktuelles
Themen dieser Zeit mit dem Zeichenstift in Wachs im Künstlerbahnhof Ebernburg
Eröffnung der Ausstellung im Künstlerbahnhof Ebernburg. Seit März 2017 ist Heike Jeschonnek für zwei Monate Stipendiatin dieser kulturellen Einrichtung und gibt Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. April 2017 von donnerstags bis sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden, ebenso nach Vereinbarung unter Telefon 06708-64 12 02. Die Finissage findet am Sonntag, 30. April, statt.
Presse zur Ausstellung:
Knoten lösen und Adoleszenz, Allgemeine Zeitung 15.04.2017

Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel – Ausstellung im Neuen Kunsthaus, Ahernshoop
Seit Jahrzehnten wird über das Verschwinden von Alfred Partikel (*1888) gerätselt und spekuliert. Ende 1945 kam er vom Pilzesuchen aus dem Ahrenshooper Holz nicht mehr zurück. Sein Leichnam wurde nie gefunden. 43 Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern und ehemalige Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas erarbeiteten Positionen in Wort und Bild zur heutigen Bedeutung dieser mythosbehafteten Geschichte. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Neuen Kunsthauses und des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop und noch bis zum 01. Mai 2017 zu sehen.

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Die Arbeiten von Heike Jeschonnek

„Langsam, auf bedachte Weise holt Heike Jeschonnek Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz unter dem durchscheinenden Wachsüberzug ihrer Bilder hervor. Wie eine Alltagsethnologin kratzt, schabt und setzt sie frei, was sich an Schmerz, an enttäuschenden Niederlagen, an Zweifeln, aber auch an Empörung unter der Konsumkruste der Gegenwart angestaut hat. Stets zieht Heike Jeschonnek ihre Bildbetrachter in unaufgeklärte Vorgänge hinein. Schon ihre früheren Bilder waren immer mehr „gefühlte Wirklichkeit“ als Dokumentation. Man könnte sagen: Heike Jeschonnek fabuliert auf Tatsachenbasis.“

„Slowly, in pensive ways, Heike Jeschonnek extracts grains of truth, identity and political relevance from underneath the transparent wax coating of her pictures. Similar to an everyday anthropologist, she scratches, carves and releases all the pent-up pain, the sobering defeats, doubts, fits of rage from underneath the encrusted surface of consumerism.
Heike Jeschonnek always draws the viewers into unsolved scenes. Even her earlier pictures were rather perceived reality than solid documentation. One could say that Heike Jeschonnek spins a yarn on the basis of facts.“ Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien, Berlin