Zeichnungen in Wachs

Die_Kunst_zu_ueberleben_Joseph_Beuys

Aktuelles
AOK-Kunstprojekt 2015
Zum vierten Mal in Folge hat die AOK Nordost eine Ausstellungsserie mit Kunstpreis ausgeschrieben. An der jurierten Ausstellungsreihe unter dem Titel “Kunst trifft Gesundheit” nehmen 15 Künstlerinnen und Künstler teil. Ihre Arbeiten sind an 12 Standorten der AOK Nordost in Berlin, Potsdam, Teltow, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg zu sehen. In den wechselnden Ausstellungen können Besucher und Kunstinteressierte Malerei, Grafik, Zeichnungen und Fotografie anschauen.

08.03.2015
25 JAHRE KUNSTVEREIN GELDERLAND, Geldern
Der Arbeitskreis Bildendende Kunst hat recherchiert und eingeladen: Mehr als 30 Künstler aus 25 Ausstellungsjahren haben sich zusammengefunden mit Zeichnungen, Aquarellen, Acryl- und Ölgemälden, Papierarbeiten, größeren und kleinen Skulpturen und Installationen, ältere wie neuere Arbeiten befinden sich unter dieser Werkvielfalt. Die Jubiläumsausstellung wird am So, 08. März 2015 um 11 Uhr parallel im Wassertum am Bahnhof  sowie im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Geldern am Markt eröffnet und präsentiert.

18.04.2015
CRANACH 2.0
Internationaler Lucas-Cranach-Preis 2015, Wittenberg
Eröffnung der Ausstellung und Auszeichnung der Preisträger ist am 18.04.2015 in der Exerzierhalle Wittenberg um 18.00 Uhr. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Grafiken, Plastiken, Fotos, Videos und Installationen der Preisträger und Nominierten. Die Ausstellung geht bis zum 05.07.2015.

weitere Ausstellungen


Die Arbeiten von Heike Jeschonnek

“Langsam, auf bedachte Weise holt Heike Jeschonnek Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz unter dem durchscheinenden Wachsüberzug ihrer Bilder hervor. Wie eine Alltagsethnologin kratzt, schabt und setzt sie frei, was sich an Schmerz, an enttäuschenden Niederlagen, an Zweifeln, aber auch an Empörung unter der Konsumkruste der Gegenwart angestaut hat. Stets zieht Heike Jeschonnek ihre Bildbetrachter in unaufgeklärte Vorgänge hinein. Schon ihre früheren Bilder waren immer mehr „gefühlte Wirklichkeit“ als Dokumentation. Man könnte sagen: Heike Jeschonnek fabuliert auf Tatsachenbasis.”

“Slowly, in pensive ways, Heike Jeschonnek extracts grains of truth, identity and political relevance from underneath the transparent wax coating of her pictures. Similar to an everyday anthropologist, she scratches, carves and releases all the pent-up pain, the sobering defeats, doubts, fits of rage from underneath the encrusted surface of consumerism.
Heike Jeschonnek always draws the viewers into unsolved scenes. Even her earlier pictures were rather perceived reality than solid documentation. One could say that Heike Jeschonnek spins a yarn on the basis of facts.” Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien, Berlin