Zeichnungen in Wachs

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Heike Jeschonnek gewinnt den AOK-Kunstpreis 2015
Heike Jeschonnek erhielt den diesjährigen AOK-Kunstpreis. Er wurde ihr im Rahmen der Eröffnung der Zentralausstellung des Berliner Kunstfestivals „Kunst am Spreeknie 2015“ von Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost,  überreicht. Zum vierten Mal in Folge hat die AOK Nordost eine Ausstellungsserie mit Kunstpreis ausgeschrieben. An der jurierten Ausstellungsreihe unter dem Titel “Kunst trifft Gesundheit” nahmen 15 Künstlerinnen und Künstler teil.

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Die Arbeiten von Heike Jeschonnek

“Langsam, auf bedachte Weise holt Heike Jeschonnek Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz unter dem durchscheinenden Wachsüberzug ihrer Bilder hervor. Wie eine Alltagsethnologin kratzt, schabt und setzt sie frei, was sich an Schmerz, an enttäuschenden Niederlagen, an Zweifeln, aber auch an Empörung unter der Konsumkruste der Gegenwart angestaut hat. Stets zieht Heike Jeschonnek ihre Bildbetrachter in unaufgeklärte Vorgänge hinein. Schon ihre früheren Bilder waren immer mehr „gefühlte Wirklichkeit“ als Dokumentation. Man könnte sagen: Heike Jeschonnek fabuliert auf Tatsachenbasis.”

“Slowly, in pensive ways, Heike Jeschonnek extracts grains of truth, identity and political relevance from underneath the transparent wax coating of her pictures. Similar to an everyday anthropologist, she scratches, carves and releases all the pent-up pain, the sobering defeats, doubts, fits of rage from underneath the encrusted surface of consumerism.
Heike Jeschonnek always draws the viewers into unsolved scenes. Even her earlier pictures were rather perceived reality than solid documentation. One could say that Heike Jeschonnek spins a yarn on the basis of facts.” Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien, Berlin